Unser Inklusionsprojekt

Unser Inklusionsprojekt: Ein Leuchtturmprojekt

Wir sind ein Inklusionsprojekt! Was das besondere bei uns ist? Bei uns arbeiten Menschen aus fünf verschiedenen sogenannten Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung zusammen! Die Werkstätten existieren teilweise bereits seit über 50 Jahren – es ist allerdings noch nie vorgekommen, dass fünf unterschiedliche Werkstätten gemeinsam in einem Betrieb arbeiten.

70% Mitarbeitende mit Handicap

Schon von Anfang an sind bei uns 70% der Mitarbeitenden Menschen mit Beeinträchtigung und arbeiten gemeinsam mit Menschen ohne Handicap jeden Tag zusammen an der Mehrwegrevolution! Wir fördern die Menschen so, dass sie von der Werkstatt heraus direkt ins Unternehmen übernommen werden können. Und genau das bedeutet für uns Integration! Weil wir viel Zeit, Geduld und Mühe in unser Team stecken, können sich die Menschen bei uns entwickeln und kriegen die Chance die Werkstatt zu verlassen, wenn sie das möchten. Aus diesem Grund konnten wir schon mehrere Menschen übernehmen, welche jetzt bei uns im Webshop Fulfillment, in der Schichtleitung und im Büro arbeiten.

Die erste „BIG“ aus fünf verschiedenen Werkstätten

Als Folge dieser einzigartigen Situation hat sich bei uns dann die wohl erste Werkstätten übergreifende BIG (Betriebsinterne Gruppe) deutschlandweit gegründet – eine sozialpädagogische Betreuung und Verwaltung für alle unsere Mitarbeitenden aus der Werkstatt. Das ist innovativ für uns und auch für die Werkstätten, die unser Projekt auf Bundes- und Landesebene als Beispiel für die Zukunft sehen: So sollen zukünftig auch andere Projekte nach unserem Vorbild aufgebaut werden.

Auf dem Bild zu sehen: Drei unserer Mitarbeitenden aus den Werksätten, in diesem Fall von Integral. Daniel ist mittlerweile fest von uns in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis übernommen wurden! Er arbeitet im Webshop, seitdem er eines Tages spontan in den Shop spazierte und wie selbstverständlich absolut fehlerfrei beim Packen geholfen hat. Nun sorgt er jeden Tag dafür, dass Ladner und Privathaushalte pünktlich ihre Pakete bekommen.

Warum wir das machen?

Weil wir als Unternehmen die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft tragen! Wir haben uns bewusst dazu entschieden, mit Menschen zusammen zu arbeiten, die auf dem Arbeitsmarkt aus verschiedenen Gründen keine Chance bekommen oder es besonders schwer haben. Menschen die kein Deutsch sprechen, Menschen mit mentalen oder physischem Handicap: Wir konzentrieren uns auf die Stärken! Und finden für alle einen Platz. Mit viel Vertrauen und Unterstützung schaffen wir eine Umgebung in der sich ganz verschiedene Menschen zurechtfinden und so die Möglichkeit haben, zu wachsen und ihre Stärken weiter zu entwickeln. Viele erleben so zum ersten Mal welche Fähigkeiten eigentlich in ihnen schlummern. Das motiviert unheimlich, bereitet viel Freude und weckt Begeisterung für unsere gemeinsame Mission. Und wir sind uns sicher: Die gute Stimmung und Liebe im Unternehmen geht auch in die Gläschen über. Wir sind immer wieder ganz gerührt wenn wir am Ende der Woche verabschiedetet werden mit einem „Das war eine tolle Woche, ich freue mich schon auf Montag!“.

Mehr zu unserem Projekt, den Werkstätten und dem Thema Lohn erfahrt ihr in unserem Interview mit Jens Jannasch der BWB

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