Beluga Linsen aus Bayern

Beluga

Fast vergessen: Heimische Beluga Linsen!

Beluga Linsen wuchsen vor Ewigkeiten ganz selbstverständlich auf deutschen Äckern! Mit der Zeit ist die Linsensorte jedoch ein wenig in Vergessenheit geraten. Heutzutage ist sie in Deutschland kaum noch zu finden. Genau wie viele andere Hülsenfrüchte, die hier einmal heimisch waren. Dabei sind Hülsenfrüchte eine wichtige und nahrhafte Basis in der Ernährung und liefern viel gutes Eiweiß.

Regional statt lange Lieferwege

Die meisten Bio Beluga Linsen, übrigens auch Kaviarlinsen genannt, stammen aus „Nicht EU Landwirtschaft“, was hier vor allem Länder wie Kanada oder Indien bedeutet. Ein Import aus diesen Ländern bedeutet einen enormen Seeweg. Containerschiffe stoßen große Mengen CO2 aus und bedeuten jedes Mal ein hohes Umweltrisiko, da es häufig zu Haverien kommt, die extreme Auswirkungen auf das Meeresleben und unser Ökosystem haben können. Hinzu kommt, dass die Linsen aus dem Ausland nur aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Wenn sie aus Deutschland kommen, gibt es sie auch in besonders nachhaltiger BIOLAND Qualität.

Bioland Bauern for Future

Im Landkreis Donau-Ries hat sich ein Bauer wieder an die Linse herangetraut! In umweltbewusster BIOLAND Kreislauflandwirtschaft werden die Linsen im Süden Deutschlands mit viel Liebe und Sorgfalt angebaut. Warum Linsen, die in Deutschland ursprünglich heimisch sind, mit langen Transportwegen aus dem fernen Ausland importieren, wenn es auch aus regionalem Anbau geht?

Auf die Zukunft vorbereitet

Der Anbau der Beluga Linse ist nicht nur innovativ und nachhaltig, weil lange Transportwege vermieden werden und regionale Vielfalt gefördert wird, sondern auch weil sie die Bodengesundheit fördern! Leguminosen oder Hülsenfrüchte so wie unsere Beluga Linsen bilden im Boden Wurzelknöllchen aus, in denen sie eine Symbiose mit sogenannten Knöllchenbakterien eingehen! Was dann passiert nennt man biologische Stickstoff-Fixierung! Ist das was gutes? Ja! Knöllchenbakterien binden flüchtigen Stickstoff aus der Luft und machen ihn organisch in flüssiger Form für die Pflanzen verfügbar. Aus Stickstoff wird flüssiges Ammoniak. Das macht die Pflanzen unabhängiger vom Nitratvorkommen in den Böden! Deshalb wachsen sie auch auf ausgehungerten Böden und stellen sogar noch Nährstoffe für andere Pflanzen bereit.

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